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Originaltitel: Small Great Things
Erscheinungsdatum: 02.10.2017
Verlag: C. Bertelsmann
ISBN: 978-3-570-10237-4
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 592 Seiten
Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …
↣ Leseprobe ↢
Ich bin fasziniert.
Ich bin fasziniert von Jodi Picoult.
Ich bin fasziniert von Jodi Picoult.
Ich bin fasziniert von den tiefgründigen Charakteren die
selbige ständig erschafft.
Ich bin fasziniert von den durchdachten Plots und dem
vermittelten Wissen, welches man immer wieder dazulernt, wenn man eines ihrer
Bücher liest.
Ich bin fasziniert davon, wie sie es schafft, Prozesse (von
denen man normalerweise nur oberflächlich - wenn überhaupt - mitbekommt) so
gut auszuarbeiten, so als ob es sich anfühlt, dass sie sich jahrelang mit dem
Thema auseinandergesetzt hat.
Ich bin fasziniert, dass sie es schafft mein tiefes
Mitgefühl zu erlangen, selbst wenn ich eine andere Ideologie als bestimmte Personen
aus ihrem Buch besitze.
Ich bin fasziniert von dem Cover.
Ich bin fasziniert von dem Cover.
Ich bin fasziniert davon wie Jodi Picoult, ein so
kompliziertes Thema auf den Punkt bringt.
Ich bin fasziniert.
Vermutlich würde das schon für eine Rezension meinerseits reichen, da ich
schätze, dass meine restliche Rezension im Kern genau diese Punkte auch genauso
nennen würde: Ich bin fasziniert von diesem Buch.
Wer mich jedoch weiter über
dieses Buch schwadronieren "hören " möchte, kann ruhig weiterlesen.
Ich verspreche, es wird nicht langweilig!
Jodie Picoult schreibt immer wieder über Themen die unter die Haut gehen, zum Nachdenken anregen und einen wachrütteln. Sie schreibt über Themen die in der Gesellschaft eher weniger beachtet werden bzw. sogar fast tabu sind, aber genau deswegen eigentlich angesprochen werden MÜSSTEN, weil sie eine Wichtigkeit haben, die die meisten nicht einmal begreifen. Dabei ist sie jedoch in ihrer Feinfühligkeit und ihrer Intelligenz beinahe nicht zu überbieten und berührt den Leser (zumindest mich) tief im Innern.
In „Kleine große Schritte“ schreibt sie über Diskriminierung in unserer Gesellschaft (,vordergründig Rassendiskriminierung). Einem Thema, welchem ich sehr verbunden bin, weil es mich sehr beschäftigt.
Umso sehr freue ich mich, dass Jodi Picoult in diesem Buch
stark auf die Missstände hinweist und eingeht und an alle Leser appelliert.
Wenn ich die Protagonisten
prägnant zusammenfassen müsste, würde das wahrscheinlich so aussehen: Zwei
Gegensätze; stark, emanzipiert und energisch gegen verbittert, faschistisch
und rassistisch und dazwischen eine
Außenstehende. Ruth Jefferson, Turk Bauer und Kennedy McQuarrie. Denn um dem Thema des
Buches gerecht werden zu können, wird das Problem aus den wichtigsten drei
Sichten betrachtet: Aus der Perspektive
der afroamerikanischen Hebamme und Säuglingskrankenschwester Ruth, des rechtsradikalen
Vaters des toten Babys Turk und der weißen, privilegierten und augenscheinlich
nicht rassistischen Rechtsverteidigerin Kennedy.
Jeder Charakter ist
speziell, eigen, individuell und entwickelt sich im Laufe der Geschichte, was
das Ganze sehr tiefgründig und interessant gestaltet.
Jodi Picoult teilt Rassendiskriminierung aus allen Blickwinkeln mit und jeder der Charaktere (auch die wohlgemerkt sehr interessanten Nebencharaktere) fördert die Geschichte mit seiner persönliche Anschauung und seinem eigenem Gebaren.
Besonders interessant sind die kleinen Einblicke in die Vergangenheit. Man bekommt einen Eindruck, wie die Person zu dem geworden ist, wer sie heute ist und versteht einige Handlungsweisen besser.
Jodi Picoult teilt Rassendiskriminierung aus allen Blickwinkeln mit und jeder der Charaktere (auch die wohlgemerkt sehr interessanten Nebencharaktere) fördert die Geschichte mit seiner persönliche Anschauung und seinem eigenem Gebaren.
Besonders interessant sind die kleinen Einblicke in die Vergangenheit. Man bekommt einen Eindruck, wie die Person zu dem geworden ist, wer sie heute ist und versteht einige Handlungsweisen besser.
Auch die Handlung der Geschichte an sich, ist sehr
interessant, da man erstens, wie oben schon angedeutet, einen umfangreichen
Crashkurs zum Thema Gerichtsverhandlung bekommt und da, zweitens, alles sehr
authentisch geschrieben ist. Wie überall erscheinen Hoch- und Tiefphasen in den
Leben der Charaktere und sie werden immer von neuen Veränderungen überrascht,
was das Ganze echt und spannend werden
lässt.
Kleine große Schritte ist faszinierend. Es ist ein Buch für das Leben, sowohl zum Lernen und Neuentdecken als auch zum lange Nachdenken
und Prägen. Ich kann jedem empfehlen das Buch zu lesen, ganz besonders auch
dann, wenn man sich Rassismus und Diskriminierung zu Herzen nehmen möchte. Die Geschichte wird lange nachklingen und regt zur Selbstreflexion
an.
Vielen Dank!
Vielen Dank!
LG Rike
Vielen Dank an den C. Bertelsmann - Verlag und das Bloggerportal, welche mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben!
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Erscheinungsdatum: 22. 08. 2016
Verlag: cbj- Verlag
ISBN: 978-3-570-16436-5
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 352 Seiten
Die 16-jährige Scharfschützin Amani will nichts mehr, als Dustwalk, einem Kaff mitten in der Wüste, den Rücken zu kehren. Bei einem Schießwettbewerb, der Amani die Freiheit bringen soll, kreuzt Jin ihren Weg: ein faszinierender Fremder, der von den Schergen des Sultans verfolgt wird. Jin soll zu den Rebellen gehören, die den abtrünnigen Prinzen Ahmed unterstützen. Amani und Jin werden Reisegefährten wider Willen und kämpfen bald ums Überleben – gegen magische Djinn, gegen die Soldaten des Sultans und eine mysteriöse, tödliche Waffe. Unversehens steckt Amani mitten in einer Rebellion, die das Schicksal ihres Landes entscheiden könnte und ihre Gefühle für Jin offenbart …
Als mir „Amani“ das erste Mal unter
die Augen trat und ich ungefähr wusste worum es ging, war ich anfangs zugegebener Maße ein wenig skeptisch. Das lag
zum größten Teil daran, dass ich solch einer orientalisch angehauchten Welt in Büchern nie begegnet bin und auch fragwürdiger Weise aus dem Weg ging. Da ich jedoch überwiegend gute Reaktionen auf
das Buch (von anderen Bookstagrammern ) erhielt, wurde ich neugierig und lieh mir
den ersten Teil aus der Bibliothek aus.
Die
Skepsis die ich hegte, war schon nach den ersten Seiten wie weggeblasen. Es war
spannend, geheimnisvoll und aufregend neu. Der Schreibstil von Alwyn Hammilton
war unkompliziert klar, spritzig und leicht verständlich, sodass man keine
Probleme hatte, in die Handlung zu dringen und das Buch sehr schnell durchlesen konnte.
Amani war mir als Protagonistin sehr sympathisch und auch ihre Handlungen waren realistisch und glaubwürdig. Es war schön zu sehen, dass eine 16-Jährige ausnahmsweise auch einmal so handelte wie eine (, was in den meisten Büchern nun nicht immer der Fall ist). Zu Beginn des Buches ist sie recht eigensinnig und deshalb auch nur darauf aus, so schnell wie möglich aus ihrem kleinen, entlegenem Dorfe „Dustwalk“ zu gelangen. Die Flucht steht bei ihr an erster Stelle, weshalb sie lügt, betrügt und täuscht was das Zeug hält und auch Fehler begeht. Allerdings macht sie das nicht weniger sympathisch, weil man sie durch ihre klaren Gedankengänge deswegen nur noch besser verstehen kann und zudem kommt noch, dass sie sich demzufolge auch im Laufe des Buches sehr entwickelt. Sie ist eine großartige Protagonistin, die ich sehr in mein Herz schloss.
Auch
den männlichen Protagonisten „Jin“, kann man nur ins Herz schließen, denn man
merkt, dass er eine interessante Vergangenheit hat. Mit seiner geheimnisvollen Art
weckt er nicht nur Interesse bei Amani, sondern auch beim Leser selbst.
Zusammen konnten die beiden mich mit ihren witzigen Schlagabtäuschen und spannenden Erlebnissen sehr gut unterhalten und langweilig wurde es selten.
Auch der Spannungsbogen ist sehr gelungen,
denn während der Leser anfangs Amanis kleine (nicht ganz so feine) Welt
kennenlernt, hebt Amani am Ende schon die ganze Welt aus den Angeln, denn sie kann
nur gewinnen, wenn sie nicht alleine kämpft und knüpft deswegen Beziehungen, die
sie mehr als Zusammenhalt, Freundschaft, Stärke und Haltung lehren.
Zusätzlich dazu kann ich erwähnen,
dass auch die Nebencharaktere es mir sehr angetan haben und sehr gut
ausgearbeitet wurden.
"Amani" ist ein spannendes Buch, welches den Leser in eine
andere Welt zaubert, die oft nicht ganz so schön anmutet wie sie scheint.
Klare Leseempfehlung! ❤
Ich wünsche euch eine schöne Woche!
Liebe Grüße Rike 🌸
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April 06, 2018
2 comments
Rezension zu „Mein Date mit den Sternen- Blaues Funkeln“ von Bettina Belitz
Posted by lebeninbüchern |
Quelle Erscheinungsdatum: 19. 03. 2018 Verlag: cbj- Verlag ISBN: 978-3-570-16509-6 Paperback, Klappbroschur Seitenanzahl: 320 Seiten Preis: 15,00€ (vom cbt-Verlag) Verliebt in den besten Freund und verfolgt von bedrohlichen Männern in Schwarz ... Die beiden Außenseiter Joss und Maks haben einen Pakt geschlossen: Sie verbringen ...